neomatik 1st edition

Wie man Stunden heute trägt

Flach, elegant, schnörkellos; mit NOMOS-Swing-System und einem Hauch von Neon: Die Kollektion neomatik 1st edition, das sind zehn neue elegante NOMOS-Uhren mit einem ebenfalls ganz neuen automatischen Aufzug. Zeitmesser also der nächsten Generation – jetzt für kurze Zeit in der Erstauflage (mit Vorzügen, die bleiben).

Automatikwerk DUW 3001

Hauchdünn, haushoch überlegen

  • Werkhöhe
  • 3,2 mm
  • Durchmesser
  • 12 Linien
  • Gangdauer
  • ca. 42 Stunden
  • Rubine
  • 27

DUW 3001, der Motor der neomatik 1st edition. NOMOS Glashütte definiert mit dem zehnten hauseigenen Manufakturkaliber einen neuen Standard von Selbstaufzügen – es ist gerade mal 3,2 Millimeter hoch und dabei höchst präzise.



Die nächste Generation

Die neue NOMOS-Serie neomatik startet mit der 1st edition – einer Erstauflage zur Feier der neuen Automatikklasse. Die zehn Uhren (je fünf mit Cyan-Blau auf Weißsilber, je fünf mit Neon-Orange auf Champagner) sind rare Kostbarkeiten, denn sie sind nur für kurze Zeit verfügbar – kaum da, sind sie auch schon wieder weg. Ihr Wert jedoch bleibt: Diese exklusiven Zeitmesser sind auch eine Wertanlage, eine kluge Investition. Uhren in Festtagslaune also, für alle, die den Start einer neuen Ära mit NOMOS Glashütte feiern mögen. Und dann? Geht es, nach kleiner Pause, einfach wunderschön weiter.

neomatik 1st editon

Die zehn Modelle

  • Heike Ahrendt trägt hier einen frühen neomatik-Prototypen, die noch nicht ganz so schlanke Testversion. Testen muss sie auch: Die 43-Jährige ist die Produktmanagerin des Unternehmens. Als solche hat sie überall ihre Finger im Spiel und achtet darauf, dass alles zusammenpasst. Sie plant mit der Geschäftsführung die Uhren der nächsten Jahre, kümmert sich um die Modellpolitik, vermittelt zwischen Konstruktion und Design, Einkauf und Fertigung, Verkauf und Produktion, Glashütte und Berlin. Heike Ahrendt gilt als Strategie-Talent und ist die, die den Überblick behält, auch wenn die Zeiten wild sind. Ohne sie also geht es nicht bei NOMOS Glashütte, und das ist zwar anstrengend für sie – »aber schon auch richtig schön«, sagt sie, als der Fotograf abdrückt.

  • Gäbe es so etwas heute noch, so wäre Theodor Prenzel, 30, wohl Mitarbeiter nicht nur des Monats, sondern des kompletten Jahres. Denn tolle Arbeit leisten zwar viele bei NOMOS Glashütte. Theodor Prenzel jedoch hat Kaliber DUW 3001 konstruiert, den automatischen NOMOS-Supermotor. Die relevanten Bauteile hat er in einem Bauraum von im Schnitt nur einem Millimeter Höhe untergebracht.

  • Christopher Kothe, 30, stammt aus Görlitz. Der Ingenieur für Produktionstechnik kümmert sich bei NOMOS Glashütte seit nunmehr zwei Jahren um die Arbeitsvorbereitung und um neue Technologien in der Montage. Er ist dafür verantwortlich, dass die Prozesse optimal laufen – andere also gut arbeiten können.

  • Bernd Steinfeld ist Werkzeugmacher und arbeitet wie sein Sohn Michél in der Fräserei von NOMOS Glashütte. Werkzeugmacher sind für eine Uhrenmanufaktur unentbehrlich: Denn Instrumente, die man zur Herstellung von Uhrwerkteilen benötigt, kann man natürlich nicht einfach im Baumarkt kaufen – sie werden im Haus angefertigt. Hinter dem 56-Jährigen sehen wir hier einen Teil der Vertikaldrehmaschine – mit dieser werden sämtliche NOMOS-Werkplatten ausgedreht. Und aufgereiht auf dem grünen Gestell warten Messingronden darauf, zu Glashütter Dreiviertelplatinen zu werden.

  • Gerold Straube, 62, ist gelernter Mechaniker und Mitarbeiter der Teilefertigung. Hier entgratet und poliert er die feinen Teile, aus denen später die Werke von NOMOS-Uhren zusammengesetzt werden. Sonst aber kürzt und montiert er zumeist die Aufzugswelle – und setzt dem Kaliber anschließend die Krone auf. Er ist also Meister der Krönung.

  • Tilo Dettler sitzt ganz oben in Glashütte: Der 39-Jährige ist Chef der Montage in der NOMOS Chronometrie, und die steht auf dem Berg, am Erbenhang. 43 Leute hat er unter sich. Tilo Dettler kommt ursprünglich aus Leipzig, arbeitet aber schon fast sein halbes Leben bei NOMOS Glashütte; er ist Uhrmacher durch und durch und kann sich nichts anderes vorstellen. Oder? »Mal ein richtig langer Urlaub wäre schon schön.« Wegen neomatik war das dieses Jahr nicht drin.

  • Michelle Haase ist 27 und schon Chefin in der Feinbearbeitung. Dabei hatte sie einst bei einem Zahnarzt gelernt. Nun also Räder, Triebe, Kloben und Sperrklinken statt Schneide- und Backenzähne: Bevor die Werkteile in die Galvanik wandern, erhalten sie bei Frau Haase und ihren Kollegen ihre feinen Schliffe. Mit dem Uhrenbeweger, auf dem die Ganggenauigkeit neuer Uhren getestet wird, hat sie also nicht direkt etwas zu tun. Doch war sie mal eben in der Nachbarabteilung, um etwas zu klären – und stand dann da so hübsch. Übrigens: Links trägt sie eine Tangente. Und am rechten Handgelenk einen Leuchtturm.

  • Sarah Westermann, 27, stammt aus dem benachbarten Dippoldiswalde, kurz: Dipps, und sie beherrscht die Arbeit an der Steinesetzanlage aus dem Effeff. Hier geht es darum, dass jeder Rubin auf den Hundertstelmillimeter exakt im Kaliber platziert wird, wo er als Lagerstein dient. Und dass dieser Stein dann mit der immer gleich großen und doch winzig kleinen Menge Öl gefüllt wird. Macht sie's gern? »Na klar«, sagt sie.

  • Fanni Fröhner, 30, seit acht Jahren im Unternehmen tätig, ist Uhrmacherin im Atelier von NOMOS Glashütte – Spezialistin fürs besonders Feine also. Die Handgravur etwa beherrschen in Glashütte nur wenige wie sie. Und was macht ihr Freude? Frau Fröhner lächelt: »Die Abwechslung.« Und dann graviert sie den Unruhkloben einer goldenen NOMOS-Uhr wie jener, die hier vor ihr liegt.

  • Henrik Stock ist Teamleiter der Abteilung NOMOS-Swing-System. Das extrem präzise NOMOS-Assortiment sorgt weltweit für Wirbel – und in Henrik Stocks Abteilung für viel, viel Arbeit. Hier also macht er gerade etwas, was er sonst nur ganz selten macht: Er schaut hoch. Die allermeiste Zeit des Tages blickt er durch das Okular des Mikroskops und prüft etwa, ob die blaue NOMOS-Spirale im Uhrwerk perfekt hin- und herschwingt.

  • Uwe Ahrendt ist bei NOMOS Chief Executive Officer, kurz CEO. Der Diplomingenieur und Diplomwirtschaftsingenieur ist Glashütter durch und durch – 1969 wurde er hier geboren, und nach einem Ausflug in die Schweiz kehrte er ins Osterzgebirge zurück. Was er hier mag? Die Ruhe, Konzentration, Stille: Es sind die idealen Voraussetzungen für die Uhrmacherei. Schon seine Eltern und Großeltern arbeiteten für die hiesige Uhrenindustrie – Urgroßvater Richard Grießbach fertigte seinerzeit etwa die berühmten Unruhspiralen für Lange und Söhne. Doch bekommt Uwe Ahrendt hier nicht ab und an auch einen ordentlichen Rappel? Klar. Dann muss er raus aus der Provinz, nach Berlin, Mailand oder auch mal nach New York. Auch um zu gucken, wie die neuen Uhren dort so ankommen.

/* Google Analytics */